Teil 7 - Netzwerkorientierung

Die sieben Säulen der Resilienz

Wo deine Begabung die Not dieser Welt kreuzen, dort liegt deine Berufung.

Aristoteles

Im letzten Teil der Resilienzserie geht es um das Thema Netzwerkorientierung.

Dies meint die Fähigkeit ein Netzwerk von Beziehungen zu knüpfen um es auch zu nutzen. So wie oben im Zitat angeführt, ist es wichtig zu wissen, wo meine Fähigkeiten liegen, mit denen ich die Welt um mich herum ein Stück besser machen kann. Die letzten Punkte der Serie gingen mitunter darum, sich bewusst zu werden, wer man ist und ebenso um die Aufforderung, die Opferrolle zu verlassen um aktiv sein Leben zu gestalten. Kurz gesagt, seine Begabungen, trotz allen Umständen einzubringen. Hierzu möchte ich anfügen, dass keiner so wie Sie ist und genau das ist Ihre Stärke.

Jeder bereichert mit seiner Einzigartigkeit sein unmittelbares Umfeld und oft auch noch weit darüber hinaus. Manchmal gibt es jedoch Momente im Leben, da kommt man alleine nicht mehr vorwärts. Genauso wie sie Ihre Begabungen haben, gibt es andere, welche wiederum ihre Begabungen in die Welt einbringen. All jene Personen, welche mein Leben mit ihren Begabungen bereichern, können in einer Krise und bei großen Herausforderungen, sowie einfach im normalen Leben, eine Stütze sein. Ich finde, es zeugt von Mut und Kenntnis der eigenen Grenzen, andere Menschen, in herausfordernden Situationen, um Beistand zu fragen. Warum sollten wir uns scheuen dies zu tun, wenn die Welt doch voller Begabungen ist, welche mir helfen können, wieder ein Stück weiter zu kommen.

Sie kennen ja das Motto der Musketiere: "Alle für einen und einer für alle!" Ich kann ja unmöglich alles können. Und die gute Nachricht ist es: Das muss ich auch nicht! Wenn wir uns ein Netzwerk von guten Beziehungen aufbauen und das auch nutzen, sind wir in der Krise nicht alleine. Falscher Stolz und die Meinung, dass man alles allein machen muss, kommt vielleicht dem gleich, als würde man im Wasser ertrinken und dabei den Rettungsring ablehnen. Ein gutes Netzwerk setzt jedoch voraus, dass ich mich ebenso für meinen Nächsten interessiere und ihm auch in seinen Herausforderungen beistehe. Dieses füreinander Dasein stärkt unser soziales Gedankengut, welches sich ja nur gut auf unser Umfeld auswirken kann.

Eines meiner Lieblingszitate lautet folgendermaßen: Nennt mich verrückt, aber ich liebe es andere Menschen glücklich und zufrieden zu sehen. Denn das Leben ist eine gemeinsame Reise und kein Konkurrenzkampf. So wünsche ich Ihnen ein stabiles Umfeld an Beziehungen, damit Sie in speziellen Zeiten ihres Lebens getragen werden und Hilfe bekommen.

Melde Sie sich bei mir, gerne helfe ich Ihnen in Ihrer Situation weiter.